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Reisebüro |
Dünen ohne Ende
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Außerirdische sind das wohl nicht, die hier im Gleich- und Sturmschritt zwischen den Dünen und dem Meer wandern.Sie haben nur ihre Kleidung den Umständen entsprechend angepaßt. Ein regelrechter Sandsturm schmirgelt die Beine - und mit dem Wind läuft es sich allemal besser als gegen den Wind. Ich habe das ausprobiert. Hätte ich nur eine Schutzbrille mitgenommen! Aber hinterher ist man ja immer klüger. In den Dünen wandern ist ein schönes Erlebnis. Die Landschaft ist äußerst abwechselungsreich. Eine artenreiche Vegetation erwartete uns und auch viele Tierarten. Einmal bin ich fast auf einen Fasan getreten, der sich auf einem schmalen Trampelpfad sonnte. Wir waren beide gleichermaßen erschrocken. Dann traf ich auf eine Schlange. Auch sie sonnte sich auf einem Pfad, aber gut versteckt. Sie hatte mich aber schon lange vorher bemerkt, denn sie spürt die Bodenvibration. Ich sah sie gerade noch in ein Gebüsch verschwinden. Ich versprach ihr aber, später noch einmal auf ganz leisen Sohlen zurückzukommen. Schließlich wollte ich ein Bild von ihr. Auch Eidechsen gab zu sehen. Man mußte nur entsprechend vorsichtig vorgehen. Das interessanteste waren aber die Kiebitze, die wiederholt Toby angriffen. In den 80er Jahren bin ich auf dem Bahnhof Nauen im durchgehenden Hauptgleis von 2 Kiebitzen angegriffen worden. Bis ich endlich bemerkte, daß sich unmittelbar vor mir ihre Kücken - wie Gleisschotter aussehend - hin und her bewegten - erfolgten die Angriffe durch beide Elterntiere ununterbrochen von vorn direkt ins Gesicht! Wegen dieser Erfahrung vermutete ich natürlich auch hier Kücken oder ein Nest. Ich habe aber nichts gefunden. In den nächsten Tagen zog mich die Neugierde noch mehrfach dort hin. Wieder gab es die Angriffe auf den Hund, aber nur auf den Hund. Und wieder fand ich nichts. Sie waren wohl sehr gut getarnt. Die Dünen, der Wind und die WolkenPflanzen in den DünenTiere in den DünenAuch geritten wird in den Dünen, aber immer schön auf den gekennzeichneten Wegen bleiben. Die Scheinangriffe der Kiebitze auf Toby gingen immer so schnell, daß er es gar nicht richtig mitbekam.
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